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Technische Ausstattung:

Für die Durchführung von Röntgenaufnahmen stehen in unserer Ordination verschiedene Arbeitsplätze zu Verfügung:

Digitaler Aufnahme- und Durchleuchtungsplatz mit Kipptisch und Fernbedienung.

Einsatzbereiche:
Zum Vergrößern klicken Durchleuchtung mittels Pulstechnik (*)
Zur Minimierung der Strahlenbelastung
*) Üblicherweise wird für die Dauer einer Röntgendurchleuchtung der untersuchte Körper kontinuierlich mit Röntgenstrahlen belastet.
Dies ist jedoch nicht erforderlich, da ähnlich einem Film, kürzest belichtete Einzelbilder vom Untersucher als fortlaufender Bildeindruck wahrgenommen werden. Die Verwendung neuester technischer Entwicklungen im Bereich der Röntgengeneratorsteuerung ermöglicht diese "Pulsdurchleuchtung" und führt so zu einer erheblichen Dosisreduktion von Durchleuchtungs-untersuchungen. Dies ist vor allem für die Untersuchung von Kindern von großer Bedeutung.



Vollautomatischer Untersuchungstisch

mit Nachlaufsteuerung, Tischhöhenanpassung und Wandstativ. Lasergesteuerte Abgleichung des Aufnahmeformates.

Einsatzbereiche:
Zum Vergrößern klicken
Röntgenuntersuchungen bedingen je nach Patient, Geräteausstattung und Untersuchungsart unterschiedliche Strahlenbelastung.

Laut EU-Gesetzgebung und österr. Strahlenschutzgesetz ist diese Belastung im Untersuchungsprotokoll als Flächendosisprodukt auszuweisen.

Die Auswertung betrifft alle Röntgenuntersuchungen mit Ausnahme der Mammographie (ein Meßsensor würde hier die Bildgebung stören).

Die Angabe erfolgt in Dezi-Gray x cm² (dgycm). Unsere auf dem höchstmöglichen technischen Stand gehaltenen Röntgenanlagen gewährleisten die Erfüllung dieser Auflage. Der Belastungswert der Untersuchungen wird im Patientenbefund schriftlich vermerkt.


Mammographie:

Trotz der Erweiterung der technischen Untersuchungsmöglichkeiten der Brustdrüse bleibt die Mammographie der zentrale Untersuchungsgang für diese Region. Keine andere Bildgebung erreicht ihre hohe Aussagekraft bezüglich kleinster Strukturveränderungen. Die Mammographie bleibt auch für viele weitere Jahre unersetzlich für die Beurteilung der Brustdrüse.
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Ergänzende Ultraschalluntersuchungen verbessern die Diagnostik in mammographisch schlecht einsehbaren Brustbezirken oder bei Differenzen zwischen dem klinischen Aspekt (optischer Eindruck, Tastbefund) der Brust und der Mammographie.

Kernspintomographie und andere aufwendige Verfahren bleiben als Folgeuntersuchungen speziellen Abklärungsfragen vorbehalten und können die Mammographie nicht ersetzen.

Das bei uns verwendete Mammographiegerät entspricht dem letzten technischen Standard. Die Bildgebung erfolgt selbstverständlich unter Verwendung von Schwingrastern (Rastermammographie) zur Reduktion der Streustrahlung.

Um gute Bildbeurteilung zu ermöglichen, muss die Brust komprimiert werden. Die Kompression der Brust wird vom Gerät automatisch durch den gemessenen Kompressionsgegendruck limitiert.

Dies und auch die automatische Belichtung obliegt jedoch selbstverständlich der routinierten Kontrolle der durchführenden Röntgenassistentin. Mammographie muss nicht schmerzhaft sein!

Für spezielle Fragestellungen ist die Anfertigung von Vergrößerungsaufnahmen möglich. Bei unterschiedlichen Brustgrößen sind auch verschiedene Bildformate einsetzbar. Grundsätzlich ist die Mammographie auch bei Männern durchführbar und bei entsprechender Fragestellung sinnvoll.

Alle PatientInnen dieser Untersuchung werden ärztlich klinisch untersucht und eine kurze Krankengeschichte erhoben. In der Mehrzahl der Fälle wird zusätzlich eine Sonographie der Brust durchgeführt. Die Sonographie kann unklare Strukturen der Mammographie weiter aufschlüsseln, insbesondere gilt dies für die Struktur von Zysten der Brust und Veränderungen im Milchgangssystem.

Bei Sekretion aus der Brust besteht die Möglichkeit einer Milchgangsdarstellung (Galaktographie) durch Kontrastmittel. Austretendes Brustsekret wird in Zusammenarbeit mit einem pathologischen Institut auf Zellgehalt und -Typus untersucht.

Bei nachgewiesenen Brustzysten besteht die Möglichkeit einer sonographisch gezielten (nahezu schmerzlosen) Punktion und nachfolgender Luftfüllung der Zyste (eine Maßnahme die durch das darauf folgendes Verkleben der Zystenwand in vielen Fällen einer chirurgischen Therapie verzichtbar macht).

BRINGEN SIE BITTE ZUR UNTERSUCHUNG DER BRUST ALTE RÖNTGENBILDER UNBEDINGT MIT! (AUCH WENN SIE NICHT AUS UNSERER ORDINATION STAMMEN) DER VERGLEICH ERMÖGLICHT BESSERE BEURTEILUNG!


Ultraschall

Ultraschalluntersuchungen ermöglichen Einblicke in die Gewebestruktur des menschlichen Körpers ohne Verwendung von Röntgenstrahlen. Die Bilderzeugung erfolgt in Form von Quer- Längs- und Schrägschnitten des untersuchten Bereiches (Schnittbildverfahren).

Dabei ist jedoch zu beachten:

Nicht alle Teile des Körpers sind für Ultraschalluntersuchungen zugänglich.
Um optimale Bildqualität zu gewährleisten, müssen verschiedene Körperregionen mit unterschiedlichen Schallköpfen untersucht werden.

In unserer Ordination steht ein Gerät der Referenzklasse zur Verfügung, bei dem auch verschiedene spezielle Bildgebungsverfahren ausserhalb des üblichen Spektrums möglich sind:
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